Die revidierte Schweizer Erbschaftssteuer: Das müssen Sie wissen
Aktualisiert am 15. Juni 2024 • Lesezeit: 5 Min.

Die Schweiz ist bekannt für ihre mässige Steuerbelastung. Doch aktuelle politische Diskussionen und Reformbestrebungen könnten die Rahmenbedingungen für die Weitergabe grosser Vermögen in naher Zukunft grundlegend verändern.
Für Schweizer Familien und Unternehmer ist es entscheidend, diese Entwicklungen nicht nur zu beobachten, sondern rechtzeitig proaktiv Massnahmen zu ergreifen. Eine strukturierte Nachlassregelung schützt Ihr Lebenswerk vor übermässigen staatlichen Zugriffen.
Welche kantonalen Unterschiede drohen?
Da die Erbschaftssteuer in der Schweiz primär kantonal geregelt ist, herrscht ein intensiver Steuerwettbewerb. Während einige Kantone direkte Nachkommen gänzlich befreien, überlegen andere, neue Schwellenwerte einzuführen. Eine rechtzeitige Umschichtung oder die Nutzung von Schenkungen zu Lebzeiten kann hier massive Vorteile generieren.
"Wer sich nicht rechtzeitig mit der Nachfolge befasst, riskiert, dass ein grosser Teil des aufgebauten Familienvermögens in Form von Steuern verloren geht." - Dr. Thomas Keller
Massnahmen zur Risikominimierung
Es gibt verschiedene bewährte Rechtskonstrukte im Schweizer Recht, wie die Errichtung von Familienstiftungen oder Nutzniessungsvereinbarungen, um Werte kontrolliert und steuerlich begünstigt weiterzugeben. Lassen Sie sich umfassend beraten.